Die Ziele der Grünmetropole
Im Gebiet der Grünmetropole leben ca. 1,5 Mio. Einwohner auf einer
Fläche von fast 2000 km². Das Projekt verfolgt das Ziel, die Qualitäten
der Grenzräume in einen neuen Zusammenhang zu stellen. Wir verfügen in
der Grünmetropole über exzellente Beispiele eines Strukturwandels,
beispielsweise die im Bau befindlichen Projekte der EuRegionale 2008,
Sehenswürdigkeiten und Freizeiteinrichtungen sowie attraktive
Naturlandschaften.
Unterschiede als Potential
Die länderübergreifende Basis der
ehemaligen Bergbaustruktur soll Wegweiser für eine gemeinschaftliche
wirtschaftliche und kulturelle Weiterentwicklung „ohne Grenzen“ sein.
Durch ihre Lage im Herzen Europas besitzt die Region ein großes
Entwicklungspotential für eine gemeinsame Zukunft.
Die Grünmetropole möchte die vielfältigen Möglichkeiten der Region,
mit ihren sprachlichen und kulturellen Unterschieden, vereinen. Zudem
soll durch die Verbindung der Sehenswürdigkeiten die Bevölkerung animiert
werden, die Region grenzüberschreitend neu zu entdecken.
Die Grünmetropole möchte eine überregionale Identität, ein
gemeinschaftliches Bewusstsein, sowie Emotionen schaffen, um weitere
Impulse und Initiativen für eine gemeinsame touristische und auch
wirtschaftliche Zukunft zu bewirken.
Die Besonderheit besteht darin, Unterschiede als Potential zu
betrachten, sie zu nutzen, um daraus eine gemeinsame, regionale
Identität entstehen zu lassen.
Zukunftserklärung
Die Grünmetropole stärkt mit ihrem Konzept
die Entwicklung einer überregionalen Strukturpolitik, indem durch die
grenzüberschreitende Vernetzung auf administrativer und politischer
Ebene Themen wie Tourismus, Infrastruktur und Technologie (z.B.
Geographische Informationssysteme) gefördert werden.
Je früher und intensiver die trinationalen Akteure zu einer
strategischen Abstimmung von Ideen, Planvorhaben und Beschlüssen auf
politisch-behördlicher Ebene gelangen, desto eher kann diese Ambition
festen Boden unter den Füßen finden. Hierzu haben die Partner eine politische Zukunftserklärung formuliert, die eine gemeinsame Basis mit definierten Inhalten,
qualitativen Zielen und organisatorischen Strukturen für die
zukunftsorientierte Zusammenarbeit schafft. Vertreter aus allen drei Ländern unterzeichneten diese am 9. Juni im alten Kurhaus in Aachen (s. Foto links).
Unterzeichner der Zukunftserklärung:
Herr Sleypen, Deputé Provincie Limburg
Herr Spelthahn, Landrat des Kreises Düren
Herr Thomas, Tourismusbeigeordneter der Stadt Kerkrade
Herr Meulenbergh, Landrat des Kreises Aachen
Herr Driessen, Beigeordneter der Gemeinde Schinnen
Foto (v. links nach rechts): Herr Zink (Projektkoordinator Kreis Aachen), Herr Meulenbergh, Herr Driessen, Herr Thomas, Herr Spelthahn